Eine Idee von mir, womit man in zukünftigen Versionen von SimDisptacher definierte Module einpflegen kann: So wird in unserem ILS-Bereich zu Teilen von Stichworten auch via expliziter Auswahl von Modulen alarmiert, welche b. B. hinzualarmiert werden können, jedoch nicht als Stichwort auftauchen.
Dies wäre nur eine Idee für nettes, kleines Add-on
Wenn du deine Idee mehr und weiter ausarbeitest, könnte man darüber auch diskutieren.
Was sind Module/Wofür sind sie gut?
Was hat die Funktion für einen Mehrwert?
Wie genau stellst du dir eine Umsetzung vor?
Da du eine bayerische ILS betreust denke ich, es geht um die Module, die in der Allgemeinen Alarmierungsbekanntmachung aufgeführt sind, richtig?
Das würde in meinem Verständnis eigentlich nur bedeuten, dass man einem bestehenden Einsatz mit bestehendem Stichwort ein bestimmtes Modul hinzufügt (z.B. SEG XY). Das erpart dann wohl das manuelle suchen der Einheit im Browser. Das wäre mit dem bestehenden Stichwort- und AAO-System eigentlich bereits umsetzbar und ist ein guter Gedankenanstoß.
Das ganze ist auf jeden Fall auch ohne AAO machbar. Habe das ganze in meiner ILS bereits implementiert, siehe Bild. Es ist halt leider leicht begrenzt, nachdem ich es mit eigenen Ausrüstungen machen musste.
Das ist ein Ausschnitt von den Ausrüstungen
Guten Morgen,
wir nutzen solche Module nicht, habe also in der praktischen Umsetzung nichts parat. Beide Wege scheinen aktuell gangbare Lösungen zu sein, je nachdem wie man sich strukturiert und wie viele man benötigt.
- Möglichkeit 1: Georeferenzierter Vorschlag durch benutzerdefinierten Ausrüstungsgegenstand.
- Möglichkeit 2: Implementierung via AAO
Was den User @prof aktuell stört ist soweit ich verstehe, dass dies als Stichwort angelegt und in der imulation so verarbeitet werden muss. Er wünscht sich eine Art Moduldisposition. Die Frage ist, wie möchte man so etwas künftig umsetzen?
Ich sehe mehrere Möglichkeiten, welche ggf. von @danielschwarz mitbelesen werden sollten um frühzeitig ggf. Vorbereitungen und Anpassungen in der Mechanik zu treffen:
- Implementierung von Modulen “als eigene Welt”: Neben den Ressourcen / Einsatzmitteln gibt es schlichtweg in der Einsatzbearbeitung das Fenster Module. Analog zur manuellen Suche von Rettungsmitteln gibt es eine Art eigenes Fenster. Man kann entsprechende Einträge heraussuchen und per Klick dem Einsatz hinzufügen. Hinter einem Modultext kann man in der Administration KFZ Oberkategorien, KFZ Unterkategorien oder AAO Dispositionsgruppen hinterlegen.
- Implementierung der Module als KANN-Maßnahme: Es werden KANN-Maßnahmen für die Module angelegt. Diesen Maßnahmen wird in der Administration der Konfigurationstyp Single Resource Suggestion zugeordnet. @danielschwarz Der LookupPropertyName müsste dahingehend erweitert werden, neben KFZ Oberkategorien auch KFZ Unterkategorien und AAO Dispositionsgruppen zu erkennen.
Schaffen wir in der Simulation eine Logik, die unabhängig davon ob in einem eigenen Modul und/oder in den Maßnahmen sowohl KFZ Oberkategorien, KFZ Unterkategorien als auch AAO Dispositionsgruppen erkennt, erhält der Leitstellenadministrator die größtmögliche Vielfalt, die Leitstelle individuell zu gestalten.
Eine kleine Sammelantwort an meine Vorredner:
@erik In der ILS Oberland gibt es zusätzlich zur ausrüstungsbezogenen AAO auch Module, also vordefinierte Ausrüstung oder Fahrzeuge, welche direkt gefordert oder gesondert durch die ILS alarmiert werden können. So gibt es bspw. das Modul „Wasserförderung“ oder „Messen“, das sich in den Fahrzeugen der FF in unseren 3 LKR unterscheidet. Es würde den Realismus der bayerischen Alarmierung fördern und eine Unmenge an AAO-Arbeit verhindern. Hier müsste sonst entweder mit max. 20 Ausrüstungsggstd. oder einer neuen AAO gearbeitet werden, dies würde aber die Praktikabilität verringern, da sonst unrealistischer Weise neue Einsatzstichworte angelegt werden eben weil diese Module b. B. zusätzlich alarmiert werden. In der Umsetzung könnte es so aussehen, dass der Disponent zusätzlich zu den Ausrüstungsgegenständen auch die Module auswählen könnte, d.h. es wird eine Auswahl aller benötigter Fahrzeuge bzw. Ausrüstungen getroffen, welche durch den Disponenten auch selbst noch ergänzt bzw. verändert werden können.
@asdf Mit der AAO besteht m. M. n. o. g. Problem, dass nicht zu jedem Einsatz gleich die Module alarmiert werden und neue Einsatzstichworte in der ABEK auch nicht vorgesehen sind.
@viba Ja, das war auch unser erster Gedanke, jedoch sind wir hier leider ein wenig mit der max. Kapazität von 20 Ausrüstungsgegenständen an unsere Grenzen gestoßen. Wir haben auch andere Ausrüstungen eingepflegt, weswegen hier das Limit darüber besteht.
Vielen Dank für die Zusammenfassung.
Natürlich wäre es einerseits via Ausrüstung möglich, dann müsste aber die Obergrenze von 20 Ausrüstungen erhöht werden.
Mit der AAO müsste man neue Stichworte einpflegen, da die Module nicht von Beginn an alarmiert werden und somit als „Add-on“ einem Einsatz hinzugefügt werden können. Eine Erhöhung der Anzahl der Einsatzstichworte ist nach ABek Bayern nicht vorgesehen, könnte im Notfall aber durchaus so gelöst werden, es wäre dadurch dann „unrealistischer“. Meckern auf hohem Niveau, ich weiß.
Mit den beiden Vorschlägen, also Module als „Welt“ und auch als KANN-Maßnahme sehe ich jedoch durchaus Potential, den Realismus der Simulation noch weiter zu verbessern und den Leitstellenadmins auch maximale Freiheiten in der Nachbildung ihrer Leitstelle zu ermöglichen.

